Also, die Sache ist die: Favoriten in Edge zu sichern ist zwar kein Geheimnis, aber es kann ganz schön umständlich sein, wenn man die Menüs nicht gewohnt ist. Manchmal denkt man, man hätte alles richtig gemacht, nur um dann festzustellen, dass die Sicherung nicht gespeichert wurde oder irgendwo gelandet ist, wo man sie nicht findet.Ärgerlich, oder? Die gute Nachricht ist: Innerhalb weniger Minuten hat man eine praktische HTML-Datei mit all seinen Lesezeichen, die man einfach verschieben oder als Sicherheitsmaßnahme aufbewahren kann. Denn natürlich muss Windows es einem unnötig schwer machen, vor allem, wenn man einen unkomplizierten Export für den Browserwechsel oder die Wiederherstellung nach einem kleinen Problem benötigt.
So exportieren Sie Lesezeichen in Edge – Schritt für Schritt
Methode 1: Der klassische Export über das Favoritenmenü
Diese Methode ist der direkteste Weg, um eine Kopie Ihrer Lesezeichen zu erstellen. Sie funktioniert, wenn Edge normal eingerichtet ist und Sie alles schnell sichern möchten. Beim Exportieren wird eine HTML-Datei erstellt, die später von jedem Browser gelesen werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn Sie den Browser wechseln oder einfach eine Sicherungskopie erstellen möchten.
Öffnen Sie Edge und greifen Sie auf Ihre Favoriten zu.
- Starten Sie Microsoft Edge. Falls es nicht angeheftet ist, suchen Sie im Startmenü danach oder halten Sie in Ihrer Taskleiste nach dem Symbol Ausschau (dem blau-grünen Wellensymbol).
- Sobald Edge geöffnet ist, klicken Sie auf das Drei-Punkte-Menü in der oberen rechten Ecke ( Einstellungen und mehr ).
- Wählen Sie anschließend „Favoriten“. Sie können diese Option auch schnell erreichen, indem Sie die entsprechende Taste drücken Ctrl + Shift + O.
Navigieren Sie zum Menü „Favoritenverwaltung“.
- Wenn Sie die Favoriten öffnen, suchen Sie in diesem Menü nach dem Symbol mit den drei Punkten (normalerweise oben in der Favoritenliste).
- Klicken Sie hier, und Sie sehen Optionen wie „Favoriten exportieren“ oder „Favoriten importieren“. Bei manchen Systemen kann dies etwas verwirrend sein, da es mehrere Menüs gibt. Achten Sie aber auf die Exportoption.
Exportieren und speichern Sie die Datei
- Wählen Sie „Favoriten exportieren“. Ein Datei-Explorer-Fenster wird angezeigt.
- Wählen Sie einen geeigneten Speicherort – beispielsweise den Desktop oder den Ordner „Dokumente“ – und geben Sie der Datei optional einen Namen. In der Regel ist es jedoch ausreichend, den Standardnamen beizubehalten. Die Dateiendung lautet.html.
- Klicken Sie auf Speichern. Die Datei enthält nun alle Ihre Lesezeichen – quasi eine persönliche Bibliothek im Webformat.
Nach dem Speichern finden Sie die Datei im ausgewählten Ordner. Es handelt sich nicht um eine normale Webseite, sondern um eine Linkliste, die Sie an anderer Stelle importieren oder als Backup speichern können, falls Edge Probleme bereitet. Bei einem Rechner funktioniert es auf Anhieb, bei anderen ist manchmal ein Neustart des Browsers oder Computers nötig – sicher ist sicher.
Tipps zum Exportieren von Lesezeichen in Edge
- Sortieren Sie Ihre Lesezeichen vorher in Ordner, falls sie unübersichtlich sind. So bleibt alles ordentlich, wenn Sie sie später erneut importieren.
- Versehen Sie den Dateinamen mit dem heutigen Datum – zum Beispiel Bookmarks_2024-04-27.html –, damit Sie wissen, welches die aktuellste Sicherungskopie ist.
- Es ist keine schlechte Idee, diese Datei in einem Cloud-Speicher (OneDrive, Google Drive) zu speichern, denn Unfälle passieren.
- Überprüfen Sie die Liste auf defekte oder tote Links, insbesondere wenn Sie sie schon länger nicht mehr bereinigt haben.
- Bitte beachten Sie, dass Passwörter nicht in diesem Export enthalten sind – nur die Links.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Passwörter zusammen mit meinen Lesezeichen exportieren?
Nein. Lesezeichen speichern nur URLs. Passwörter werden separat gespeichert und erfordern einen anderen Exportvorgang, üblicherweise über Ihren Passwortmanager oder Ihre Sicherheitseinstellungen.
Welches Format verwendet Edge für Exporte?
Es wird eine HTML- Datei erstellt – im Grunde eine Webseite, die Sie in anderen Browsern wie Chrome, Firefox oder Safari öffnen oder importieren können.
Ist das auch mit dem Handy möglich?
Die mobile Version von Edge handhabt Lesezeichen etwas anders. Normalerweise müssen Sie Ihr Smartphone mit Ihrem Microsoft-Konto synchronisieren und diese Einstellungen dann auf einen Desktop-Computer exportieren oder die Lesezeichen direkt über die Synchronisierungsoptionen des Browsers verwalten. Eine einfache Exportfunktion gibt es auf Mobilgeräten noch nicht.
Werden beim Exportieren meine Lesezeichen gelöscht oder verschoben?
Nein, es wird lediglich eine Kopie erstellt. Ihre ursprünglichen Lesezeichen bleiben in Edge erhalten, sodass Sie wie gewohnt weiter surfen können. Beim Exportieren erhalten Sie lediglich eine Datei – es besteht kein Risiko, Ihre Links zu verlieren, es sei denn, Sie löschen die Lesezeichen anschließend manuell.
Wie oft sollte ich meine Lesezeichen sichern?
Wenn du ständig neue Links suchst und Inhalte hinzufügst, reicht vielleicht eine Sicherung pro Monat. Gelegenheitsnutzer kommen eventuell mit vierteljährlichen Backups aus. Kurz gesagt: Sichere deine Lesezeichen öfter, wenn sie dir wichtig sind.
Zusammenfassung
- Öffnen Sie Microsoft Edge und rufen Sie das Menü „Favoriten“ auf (Strg + Umschalt + O).
- Klicken Sie in „Favoriten“ auf das Menüsymbol und wählen Sie „Favoriten exportieren“.
- Wählen Sie einen sicheren Speicherort, geben Sie ihm bei Bedarf einen Namen und speichern Sie ihn dann als HTML-Datei.
- Bewahren Sie diese Datei griffbereit auf – sie dient als Sicherheitsnetz bei Browserproblemen oder beim Wechsel des Browsers.
Zusammenfassung
Das Sichern Ihrer Lesezeichen ist eine dieser kleinen, zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, die Ihnen später viel Ärger ersparen können. Ob Sie nun den Browser wechseln oder einfach nur Ihre mühsam zusammengestellte Linkliste nicht verlieren möchten – es lohnt sich. Sobald Sie sich mit den Menüs vertraut gemacht haben, ist der Vorgang gar nicht so kompliziert. Und ehrlich gesagt, es ist schon beruhigend zu wissen, dass der HTML-Code griffbereit ist. Denn seien wir ehrlich: Computer können unberechenbar sein, daher schadet es nie, vorbereitet zu sein. Hoffentlich erspart dies jemandem in Zukunft viel Kopfzerbrechen.