Das korrekte Funktionieren von Pop-ups in Microsoft Edge kann manchmal etwas knifflig sein. Windows und Edge verfügen zwar über zahlreiche integrierte Sicherheitsmaßnahmen, um unerwünschte Fenster und Pop-ups zu blockieren, was in der Regel auch sinnvoll ist. Doch wenn man tatsächlich eine Webseite benötigt, die ein neues Fenster öffnet – beispielsweise einen Kontoauszug oder ein Anmelde-Pop-up –, ist es frustrierend, da alles automatisch blockiert wird. Dieser Leitfaden erklärt daher, wie Sie sicherstellen, dass vertrauenswürdige Webseiten wie gewünscht Pop-up-Fenster öffnen können, ohne dass Ihr Browser jedes Mal Probleme macht.
So erlauben Sie Pop-ups in Microsoft Edge – Einfache Lösungen
Befolgen Sie diese Schritte, um die Einschränkungen etwas zu lockern, damit vertrauenswürdige Websites wie gewohnt funktionieren. Das gibt Ihnen mehr Kontrolle und erspart Ihnen Ärger, wenn Seiten nicht laden oder wichtige Fenster nicht erscheinen. Achtung: Unvorsichtiges Ändern dieser Einstellungen kann dazu führen, dass Ihnen unseriöse Werbung angezeigt wird. Erlauben Sie Pop-ups daher nur für Websites, denen Sie tatsächlich vertrauen.
Methode 1: Einstellungen manuell anpassen
Dies ist der einfachste Weg und funktioniert in den meisten Fällen einwandfrei. Man muss lediglich das Einstellungsmenü öffnen, die entsprechende Berechtigung finden und den Schalter umlegen. So geht’s:
- Klicken Sie auf das Symbol mit den drei Punkten in der oberen rechten Ecke von Edge. Es handelt sich um die kleinen Auslassungspunkte, die wie drei horizontale Punkte aussehen und Ihnen Zugang zu allen Einstellungen bieten.
- Wählen Sie im Dropdown-Menü „Einstellungen“ aus. Dieses befindet sich normalerweise im unteren Bereich und ist mit einem Zahnradsymbol gekennzeichnet.
- Klicken Sie in der linken Seitenleiste auf „Cookies und Websiteberechtigungen“. Bei kleinen Fenstern müssen Sie möglicherweise auf das Menüsymbol (drei Linien) klicken, um diese Option zu sehen.
- Scrollen Sie nach unten zu „Pop-ups und Weiterleitungen“. Dort finden Sie eine Liste mit Berechtigungen, z. B.für Kamera, Mikrofon usw. Scrollen Sie weiter, bis Sie die entsprechende Option finden.
- Stellen Sie den Schalter von „Blockiert“ auf „Zulassen“. Bei manchen Systemen sieht er aus wie ein Schalter, der entweder blau (blockiert) oder grau (zugelassen) leuchtet. Alternativ können Sie einzelne Websites zur Liste „Zulassen“ hinzufügen, wenn Sie Pop-ups nicht überall deaktivieren möchten.
Sobald Sie dies getan haben, sollten sich die zuvor blockierten Fenster wie gewünscht öffnen. Möglicherweise sehen Sie Anmelde-Popups, Dialoge oder andere Dialogfelder sofort. Auf manchen Rechnern kann dieser Schritt einen Neustart des Browsers oder sogar einen Neustart des Computers erfordern, da die Zwischenspeicherung oder gespeicherte Konfigurationen so funktionieren. Etwas ungewöhnlich, aber so ist Windows eben.
Methode 2: Verwenden Sie die Eingabeaufforderung auf der Seite für eine schnelle Berechnung
Wenn eine Website versucht, ein Fenster zu öffnen, zeigt Edge manchmal ein kleines Symbol in der Adressleiste an (z. B.ein winziges Fenster mit einem roten X oder ein Schildsymbol).Ein Klick darauf bietet oft die Option, Pop-ups für diese Website zuzulassen. Das ist praktisch, wenn man nicht jedes Mal die Einstellungen komplett öffnen möchte, insbesondere wenn man weiß, dass man regelmäßig Pop-ups von dieser Website benötigt.
Diese Methode funktioniert, wenn Sie nach dem Besuch einer Website, die ein Pop-up öffnen wollte, das aber blockiert wurde, dieses Symbol sehen. Klicken Sie einfach darauf und wählen Sie dann direkt im Dialogfeld „Zulassen“.So können Sie Websites schnell und unkompliziert auf die Whitelist setzen – ohne langes Suchen in Menüs.
Methode 3: Auf Erweiterungen oder andere Softwareinterferenzen prüfen
Manchmal werden Pop-ups blockiert, selbst wenn Edge so eingestellt ist, dass sie zugelassen werden. Das liegt oft daran, dass eine Drittanbieter-Erweiterung oder Sicherheitssoftware diese Einstellungen überschreibt. Werbeblocker oder spezielle Sicherheitspakete können Pop-ups unabhängig blockieren.Überprüfen Sie in diesem Fall die Erweiterungen und deaktivieren oder setzen Sie sie auf die Whitelist. Prüfen Sie beispielsweise, ob Ihr Werbeblocker eine Ausnahmeliste hat – fügen Sie Ihre vertrauenswürdigen Websites dort hinzu.
Unter Windows bieten einige Antivirenprogramme auch Webschutzfunktionen, die Pop-ups blockieren. Wenn das Deaktivieren dieser Einstellung in Edge also nicht geholfen hat, schauen Sie in den Optionen Ihrer Sicherheitssoftware nach. Ein kleiner zusätzlicher Schritt, aber oft notwendig, damit alles reibungslos funktioniert.
Tipps, wie Sie dies sicherer und intelligenter gestalten können
- Es ist in der Regel besser, die Blockierung per Hauptschalter deaktiviert zu lassen und stattdessen einzelne Websites zur „Zulassen“-Liste hinzuzufügen. So verhindern Sie, dass Sie allen unseriösen Websites ungehinderten Zugriff ermöglichen.
- Wenn eine Website Pop-ups ständig blockiert, überprüfen Sie die Adresse. Manchmal können Tippfehler oder Weiterleitungen zu unerwarteten Ergebnissen führen.
- Halten Sie Ihren Browser stets auf dem neuesten Stand. Microsoft veröffentlicht regelmäßig Sicherheitsupdates, und ein veralteter Edge-Browser blockiert möglicherweise weiterhin Pop-ups oder einige Funktionen.
- Seien Sie vorsichtig bei verdächtigen Websites. Wenn Sie Pop-ups zulassen, stellen Sie sicher, dass diese nur von seriösen und sicheren Websites stammen. Andernfalls riskieren Sie Betrug oder Schadsoftware.
Häufig gestellte Fragen
Warum bestehen manche Websites darauf, Pop-ups zu verwenden?
Viele sichere Websites, insbesondere Bank- oder Anmeldeseiten, verwenden Pop-ups zur Anzeige von Kontoauszügen oder Anmeldeaufforderungen. So funktionieren sie besser, und das Blockieren dieser Pop-ups kann dazu führen, dass die Website fehlerhaft oder nicht mehr reagiert.
Ist es riskant, Pop-ups immer zuzulassen?
Absolut. Pop-ups können von betrügerischen Webseiten missbraucht werden, um Betrug oder unerwünschte Werbung zu verbreiten. Es ist sicherer, Pop-ups nur für vertrauenswürdige Webseiten zuzulassen – so wie man nur ausgewählte Freunde ins Haus lässt.
Kann ich nur eine einzelne Seite auf die Whitelist setzen?
Absolut. Wenn Sie sich auf einer bestimmten Seite befinden und ein Pop-up blockiert wird, können Sie auf das rote Symbol oder Schild in der Adressleiste klicken und „Pop-ups für diese Website zulassen“ auswählen. Alternativ können Sie die vollständige URL auch manuell in den Einstellungen unter der Liste „Zulassen“ hinzufügen.
Was ist, wenn Pop-ups auch nach dem Ändern der Einstellungen immer noch nicht funktionieren?
Das kann wirklich frustrierend sein. Meistens liegt es daran, dass eine Erweiterung oder Sicherheits-App die Apps blockiert.Überprüfen Sie Ihre Erweiterungen, Ihr Antivirenprogramm oder Ihre VPN-Einstellungen. Manchmal hilft auch ein Neustart, um das Problem zu beheben.
Wie kann ich die Pop-up-Blockierung wieder aktivieren?
Gehen Sie einfach zurück zu Einstellungen > Cookies und Websiteberechtigungen > Pop-ups und Weiterleitungen und stellen Sie den Schalter wieder auf „Blockiert“.Das lässt sich leicht rückgängig machen, falls Sie von unerwünschten Inhalten überflutet werden.
Zusammenfassung
- Klicken Sie auf das Drei-Punkte-Menü und gehen Sie zu Einstellungen.
- Gehen Sie zu Cookies und Website-Berechtigungen.
- Scrollen Sie nach unten zu Pop-ups und Weiterleitungen.
- Stellen Sie den Schalter auf „Zulassen“ oder fügen Sie bestimmte Websites zur Ausnahmeliste hinzu.
Zusammenfassung
Die Pop-up-Berechtigungen in Edge präzise einzustellen ist zwar kein Hexenwerk, kann aber manchmal etwas knifflig sein. Wichtig ist, die Berechtigungen sorgfältig zu verwalten: Erlauben Sie nur vertrauenswürdigen Websites, behalten Sie Erweiterungen im Auge und halten Sie Ihren Browser auf dem neuesten Stand. So haben Sie mehr Kontrolle darüber, wie der Browser mit neuen Fenstern umgeht und finden ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Denken Sie daran: Schadsoftware kann sich einschleichen, wenn Sie zu nachlässig sind. Aktivieren Sie daher nicht einfach alles blind. Tatsächlich hat mir diese Vorgehensweise schon so manchen Ärger erspart, wenn bestimmte Online-Tools Pop-ups benötigen. Hoffentlich hilft das auch jemandem, den Browser genau so einzustellen, wie er es möchte.