So wechseln Sie zwischen Desktops in Windows 11
Das gleichzeitige Arbeiten mit mehreren Anwendungen, Browser-Tabs und all dem anderen Kram kann ganz schön nervig sein. Virtuelle Desktops sollen die Lösung sein, aber manchmal läuft der ganze Prozess nicht so reibungslos wie gedacht – zum Beispiel, wenn das System einfach nicht richtig umschaltet oder die Desktops nicht sofort angezeigt werden. Oder sie werden zwar angezeigt, aber das System denkt, man sei noch auf dem alten Desktop. Ziemlich frustrierend, oder? Dieser Leitfaden zeigt Ihnen ein paar Tricks, die sich in der Praxis bewährt haben, um diese lästigen Probleme zu beheben. So können Sie wie ein Profi wechseln und Ihren Arbeitsbereich aufgeräumt halten.
Methode 1: Stellen Sie sicher, dass die Aufgabenansichtsfunktion ordnungsgemäß aktiviert ist.
Manchmal vergisst Windows einfach, die Funktion zum Anzeigen von Desktop-Miniaturansichten zu aktivieren. Gehen Sie zu Einstellungen > Personalisierung > Taskleiste und suchen Sie nach dem Schalter „ Taskleistenminiaturen anzeigen“. Stellen Sie sicher, dass er aktiviert ist. Prüfen Sie außerdem, ob die Aufgabenansicht in den Taskleisteneinstellungen aktiviert ist. Falls Sie sie nicht finden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste, wählen Sie „Taskleisteneinstellungen“ und aktivieren Sie die Option „Aufgabenansicht anzeigen“. Typisch Windows, dass es unnötig kompliziert sein muss.
Methode 2: Zurücksetzen der Systemdateien des virtuellen Desktops
Manchmal lassen sich Probleme beim Desktopwechsel durch ein schnelles Zurücksetzen der zwischengespeicherten Systemdaten beheben.Öffnen Sie PowerShell als Administrator (geben Sie „PowerShell“ im Startmenü ein, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie „ Als Administrator ausführen “).Geben Sie anschließend folgenden Befehl ein:
Get-Process -Name explorer | Stop-Process -Force
Dadurch wird der Explorer-Prozess beendet, was Windows dazu zwingt, die Taskleiste und die Desktop-Funktionen zu aktualisieren. Windows startet den Explorer anschließend automatisch neu. Normalerweise behebt das seltsame Darstellungsfehler, bei denen Desktops nicht wechseln oder Miniaturansichten hängen bleiben. Auf manchen Systemen kann dies zu einem kurzen Flackern oder Einfrieren des Bildschirms führen – etwas unheimlich, aber meistens funktioniert es.
Methode 3: Aktualisieren oder reparieren Sie Ihre Grafiktreiber
Grafiktreiber sind die Grundlage für eine flüssige Benutzeroberfläche. Veraltete oder beschädigte GPU-Treiber können Grafikfehler oder Verzögerungen beim Desktop-Wechsel verursachen. Besuchen Sie die Website Ihres GPU-Herstellers (z. B.Nvidia, AMD, Intel) oder verwenden Sie den Geräte-Manager Ihres Geräts. So gehen Sie vor:
- Drücken Sie die Taste Windows + Xund wählen Sie „Geräte-Manager“ aus.
- Grafikkarten erweitern.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Grafikkarte und wählen Sie dann „Treiber aktualisieren“.
Manchmal hilft eine Neuinstallation. Falls ein Update nichts bringt, sollten Sie den Treiber deinstallieren und die neueste Version direkt von der Website Ihres Grafikkartenherstellers herunterladen. Das ist zwar etwas umständlich, aber bei manchen Systemen die Lösung, wenn der Wechsel zwischen Desktops ruckelt oder gar nicht reagiert.
Methode 4: Virtuelle Desktop-Einstellungen zur Leistungsoptimierung anpassen
Wenn Desktops langsam laden oder flackern, könnte dies an einem Leistungsproblem liegen. Gehen Sie zu Einstellungen > System > Info. Unter Erweiterte Systemeinstellungen > Leistungseinstellungen wählen Sie „Für optimale Leistung anpassen“. Dadurch werden einige Animationen deaktiviert, die möglicherweise Verzögerungen verursachen. Das sieht zwar nicht schön aus, kann aber insbesondere auf älteren Geräten für ein flüssigeres Nutzungserlebnis sorgen.
Methode 5: Windows-Updates und Systemintegrität prüfen
Windows macht es einem natürlich unnötig schwer, und manchmal liegt es einfach an einem Bug. Stellen Sie sicher, dass Ihr System auf dem neuesten Stand ist. Gehen Sie zu Einstellungen > Windows Update und klicken Sie auf Nach Updates suchen. Führen Sie außerdem eine schnelle Systemdateiprüfung durch: Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und geben Sie Folgendes ein:
sfc /scannow
Dabei wird nach Systemfehlern gesucht, die die Funktionen virtueller Desktops beeinträchtigen könnten. Auf manchen Rechnern lassen sich Probleme mit dem Desktopwechsel, die schon länger bestehen, durch ein einfaches Update oder eine Reparatur der Systemdateien beheben.
Hoffentlich hilft einer dieser Tipps, den Desktop-Wechsel wieder reibungslos durchzuführen. Falls nicht, kann manchmal ein Neustart des gesamten Systems helfen – einfach neu starten und prüfen, ob das Problem dadurch behoben wird. Bei manchen Systemen spinnt der Desktop-Wechsler einfach, funktioniert aber nach einem Neustart wieder einwandfrei. Man kann sich das nicht immer erklären, aber so ist das eben manchmal mit Windows.