So personalisieren Sie das Windows 11-Startmenü für eine bessere Nutzung

Wenn Sie also mit Ihrem Startmenü herumexperimentieren und es Ihnen irgendwie langweilig vorkommt oder einfach nicht gefällt, sind Sie nicht allein. Das ursprüngliche Design von Windows 11 war recht eingeschränkt, und die Anpassungsmöglichkeiten ließen damals viele zu wünschen übrig. Glücklicherweise haben die letzten Updates diese Einschränkungen etwas gelockert. Im Grunde können Sie vieles anpassen, um Ihr Startmenü persönlicher, nützlicher oder einfach weniger langweilig zu gestalten. Ob Sie nun das Layout ändern, die sichtbaren Elemente steuern oder Apps neu anordnen – es lohnt sich, diese Optionen auszuprobieren, damit sich Ihr Startmenü mehr wie Ihre persönliche Wohlfühloase anfühlt.

So passen Sie das Startmenü (Windows 11) auf verschiedene Arten an

Die meisten Optionen finden Sie unter Einstellungen > Personalisierung > Start. Es wirkt anfangs etwas unübersichtlich, ist aber recht einfach zu bedienen. Sie können das Layout, die angezeigten Elemente und die Anordnung von Apps anpassen. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten:

Ändern des Layouts

So wählen Sie das Gesamtbild Ihres Startbildschirms aus. Windows 11 bietet Ihnen drei grundlegende Vorlagen:

  • Eine ausgewogene Mischung aus Apps, Dateien und Empfehlungen.
  • Ein Start mit vielen Empfehlungen (ehrlich gesagt etwas überladen).
  • Nur deine gespeicherten Favoriten – übersichtlich und minimalistisch.

Warum das hilft : Die Wahl des richtigen Layouts kann dafür sorgen, dass der Startbildschirm übersichtlicher oder informativer wirkt – je nach Ihren Vorlieben. Wenn Sie hauptsächlich wenige Apps öffnen, eignen sich die Favoriten. Für schnelle Vorschläge ist die Übersichtlichkeit mit vielen Empfehlungen möglicherweise besser geeignet.

Anwendungsfall : Wenn die Standardeinstellung überwältigend oder langweilig wirkt, ist dies eine schnelle Möglichkeit, eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen.

Was Sie erwartet : Ihr Startbildschirm wird auf dieses Layout umgestellt. Manchmal ist beim ersten Versuch ein Neustart oder eine Abmeldung erforderlich, damit die Änderung vollständig wirksam wird, aber normalerweise funktioniert sie nach kurzer Zeit einwandfrei.

Verwalten von zuletzt verwendeten Apps, Favoriten und Benachrichtigungen

Unterhalb der Layoutstile befinden sich Schalter, mit denen Sie festlegen können, was in Ihrem Startbildschirm angezeigt wird. Etwas ungewöhnlich, aber diese kleinen Schieberegler sind ziemlich wichtig:

  • Kürzlich hinzugefügte Apps anzeigen : Praktisch, wenn Sie gerade ein paar Programme installiert haben und schnell darauf zugreifen möchten.
  • Meistgenutzte Apps anzeigen : Wenn Sie so sind wie ich, werden Sie diese Option wahrscheinlich aktivieren wollen. Sie schiebt die Apps, die Sie am häufigsten anklicken, in den Vordergrund.
  • Zuletzt geöffnete Dateien und Ordner anzeigen : Keine bahnbrechende Funktion, aber sie kann Zeit sparen, wenn man häufig zwischen mehreren Dokumenten oder Projekten hin und her wechselt.
  • Kontobenachrichtigungen im Startmenü anzeigen : Wenn Sie zufällige Aufforderungen oder Aktualisierungen zu Ihrem Konto sehen, können Sie diese Funktion je nach Bedarf ein- oder ausschalten.

Warum es hilft : Durch die Feinabstimmung dessen, was angezeigt wird, wird Ihr Startbildschirm weniger übersichtlich und besser auf Ihren Workflow zugeschnitten.

Wann es zutrifft : Wenn Sie Unordnung bemerken oder schnelleren Zugriff auf bestimmte Apps oder Dateien wünschen.

Was Sie erwarten können : Dies sollte sofort geschehen – es handelt sich lediglich um einen Schalter. Bei einigen Konfigurationen müssen Sie jedoch möglicherweise den Explorer oder den PC neu starten, damit die Änderungen vollständig wirksam werden.

Ordner beim Start

Im unteren Bereich des Personalisierungsmenüs erscheint die Option „Ordner“. Hier können Sie Schnellzugriffe auf wichtige Ordner wie „Einstellungen“, „Datei-Explorer“ oder „Dokumente“ hinzufügen. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, erscheinen kleine Symbole über dem Ein-/Ausschalter-Symbol und ermöglichen so den schnellen Zugriff.

Warum es hilft : Sie erhalten schnelleren Zugriff, ohne sich durch Menüs klicken zu müssen. Das steigert die Produktivität, insbesondere wenn Sie täglich mit bestimmten Ordnern arbeiten.

Wann das zutrifft : Wenn Sie ständig die Einstellungen oder Dokumente öffnen, lohnt es sich, einige davon zu aktivieren.

So geht’s : Einfach die Schieberegler umlegen, keine komplizierten Schritte. Zum Umordnen oder Entfernen einfach den Schalter umlegen oder den Regler verschieben.

Apps verschieben

Und das ist der Clou: Apps lassen sich direkt im Startmenü per Drag & Drop verschieben. Das ist zwar etwas altmodisch, aber effektiv. Falls Ihnen das Verschieben nicht zusagt, bietet ein Rechtsklick Schnelloptionen wie „Nach oben verschieben“ oder „Vom Startmenü lösen“.

  • Warum es hilft : Sie behalten Ihre Lieblings-Apps im Blickfeld, ordnen die Dinge logisch an oder beseitigen die Unordnung.
  • Anwendungsfall : Wenn Ihre angehefteten Apps überall verstreut sind oder Sie bestimmte Tools priorisieren möchten.
  • Was Sie erwarten können : Das App-Symbol springt an die gewählte Stelle, und überraschenderweise funktioniert es oft reibungslos – allerdings kann es bei manchen Konfigurationen beim Ziehen zu leichten Verzögerungen oder Fehlern kommen.

Profi-Tipp: Manchmal hilft es, eine App zu lösen und sie anschließend wieder anzuheften, um seltsame Platzierungsfehler zu beheben.