So konvertieren Sie Excel-Dateien ganz einfach in PDF – ohne Apps von Drittanbietern.

Viele Leute, die ich kenne, wissen nicht, dass Excel eine integrierte Funktion zum direkten Exportieren von Tabellenkalkulationen als PDF bietet. Das mag etwas ungewöhnlich klingen, aber man benötigt dafür nicht unbedingt zusätzliche Software oder Online-Tools. Egal, ob Sie einen Bericht teilen oder einfach eine sicherere Version Ihrer Datei speichern möchten: Der Export als PDF ist unkompliziert – man muss nur wissen, wo man suchen muss. Und ganz ehrlich, es spart eine Menge Zeit und vermeidet die Installation zusätzlicher Programme. Außerdem bleibt die Formatierung erhalten und die Datei ist besser portabel, insbesondere auf verschiedenen Geräten und Betriebssystemen.

Der Clou ist, dass diese Funktion manchmal etwas versteckt oder nicht sofort ersichtlich ist, insbesondere bei älteren Excel-Versionen oder der kostenlosen Online-Version. Hat man sie aber erst einmal verstanden, sind es nur wenige Klicks – vorausgesetzt, man befindet sich im richtigen Menü. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen daher den besten Weg, dies mit Ihrer vorhandenen Version zu erreichen – egal ob Excel 365, Excel 2019 oder die Online-Version. Das Hauptziel? Die PDF-Datei schnell und unkompliziert erstellen, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können – die Erstellung Ihrer Berichte.

Wie man Excel in PDF konvertiert

Eine Excel-Datei als PDF speichern

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Diese Methode funktioniert in den meisten aktuellen Excel-Versionen (wie Microsoft 365 oder Office 2019).Bei älteren Versionen ist die Vorgehensweise ähnlich, allerdings können einige Menüs etwas anders aussehen. Und so geht’s:

  • Öffnen Sie Ihr Excel-Dokument und vergewissern Sie sich, dass alles korrekt aussieht – keine seltsamen Formatierungsfehler oder ausgeblendete Spalten.
  • Klicken Sie auf den Reiter „Datei“ oben links im Fenster. Ja, dort beginnt die ganze Magie.
  • Wählen Sie im Menü „Speichern unter“. Bei manchen Systemen müssen Sie zuerst einen Ordner auswählen und dann „Speichern unter“ wählen.
  • Wählen Sie den Ordner aus, in dem Sie die PDF-Datei speichern möchten. Dies ist äußerst wichtig, da Sie sonst später Zeit mit der Suche verschwenden.
  • Geben Sie im Feld „Dateiname“ einen Namen für Ihre PDF-Datei ein. Etwas, das man sich leicht merken kann, zum Beispiel „Q2_Bericht“.
  • Suchen Sie das Dropdown-Menü „ Dateityp“. Klicken Sie darauf und wählen Sie „PDF (*.pdf)“. Ja, die Option befindet sich normalerweise direkt dort – es sind keine zusätzlichen Downloads erforderlich.
  • Überprüfen Sie gegebenenfalls Ihre Einstellungen: Unter den Optionen können Sie auswählen, ob nur bestimmte Seiten oder die gesamte Arbeitsmappe exportiert werden sollen. Für einen schnellen Export genügt es in der Regel, die Standardeinstellungen beizubehalten.
  • Klicken Sie auf Speichern. Der Exportvorgang wird gestartet und kann je nach Größe ein oder zwei Sekunden dauern.
  • Voilà! Ihre PDF-Datei sollte sich nun im ausgewählten Ordner befinden.Öffnen Sie sie und überprüfen Sie die Formatierung – manchmal können Schriftarten oder Zellengrößen fehlerhaft dargestellt werden, wenn man nicht aufpasst. Daher ist eine Kontrolle ratsam.

Ein weiterer schneller Tipp: Wenn Sie eine Abkürzung bevorzugen, können Sie die Exportfunktion im Menüband nutzen. Gehen Sie einfach auf „Datei“ > „Exportieren“ > „PDF/XPS-Dokument erstellen“. Das ist deutlich schneller, wenn Sie es häufiger verwenden, und überspringt außerdem den „Speichern unter“-Dialog. Bei bestimmten Systemkonfigurationen ist diese Methode unter Umständen zuverlässiger, um PDFs mit weniger Formatierungsproblemen zu erstellen.

Ehrlich gesagt, kann es bei manchen Systemen vorkommen, dass die Funktion „Speichern unter“ beim ersten Mal nicht funktioniert oder eine fehlerhafte PDF-Datei erzeugt. Normalerweise hilft ein Neustart von Excel oder Ihres PCs. Nach ein paar Versuchen haben Sie den Dreh aber raus – und benötigen keine Drittanbieter-Tools oder Online-Konverter, die mitunter unzuverlässig oder unsicher sein können.

Vorteile der Konvertierung von Excel in PDF

Hat man den integrierten Export erst einmal verstanden, ist es schwer, zu den fragwürdigen Drittanbieter-Tools zurückzukehren. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Spart Zeit und Speicherplatz: Kein lästiges Einbinden umständlicher Konverter-Apps oder Hochladen von Dateien ins Internet nötig. Ein paar Klicks genügen.
  • Bessere Sicherheit: PDFs schützen Formatierungen und Zellinhalte, sodass versehentliche Änderungen oder Manipulationen ausgeschlossen sind. Für zusätzliche Sicherheit können Sie ein Passwort hinzufügen – Excel- oder PDF-Viewer unterstützen dies in der Regel.
  • Plattformübergreifende Kompatibilität: PDF-Dateien sehen auf jedem Gerät gleich aus, auf dem sie geöffnet werden, im Gegensatz zu Excel-Dateien, die Fehler verursachen oder seltsam aussehen können, wenn der Empfänger nicht über die richtigen Schriftarten oder die richtige Softwareversion verfügt.
  • Kleinere Dateigröße: Im Vergleich zu Excel-Arbeitsmappen sind PDFs in der Regel viel kleiner, wodurch sie sich leichter per E-Mail versenden oder in Cloud-Speicher hochladen lassen.

Denn ehrlich gesagt gibt es Windows (oder Mac) und Excel schon so lange, dass der Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit liegen sollte, nicht auf der Suche nach einem komplizierten Online-Konverter. Diese integrierte Funktion deckt alle Grundlagen ab – Formatbeibehaltung, Sicherheit und unkompliziertes Teilen.