So erstellen Sie einen Gedankenstrich in Word: Eine vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung

Einen Gedankenstrich in Word einzufügen ist zwar keine Raketenwissenschaft, aber es ist schon erstaunlich, wie viele Möglichkeiten es gibt, ohne es unnötig zu verkomplizieren. Manchmal funktionieren die Tastenkombinationen einwandfrei, manchmal aber auch nicht – besonders auf Laptops ohne separaten Ziffernblock. Dann kommen die Menüoptionen oder die AutoKorrektur zum Einsatz. Und ehrlich gesagt, wenn die Formatierung danach komisch aussieht, ist das extrem ärgerlich, weil es den Lesefluss stört. Hier ist eine kurze Zusammenfassung praktischer Lösungen, besonders wenn Sie keine Lust mehr haben, mit fehlerhaften Tastenkombinationen herumzuexperimentieren oder zu raten, wie Word heutzutage mit Symbolen umgeht.

Wie man einen Gedankenstrich in Word einfügt

Tastenkombination verwenden (schnell und einfach)

Das ist der schnellste Weg, wenn er funktioniert, denn Tastenkombinationen sind in der Regel schneller als das Navigieren durch Menüs. Auf den meisten Windows-Systemen Ctrl + Alt + -sollte ein Druck auf den Ziffernblock genügen. Aber Achtung: Bei Laptops ohne Ziffernblock oder wenn die Num-Taste deaktiviert ist, funktioniert es nicht immer. Manchmal klappt es beim ersten Mal nicht, und nach einem Neustart von Word oder des PCs funktioniert es dann plötzlich. Ich weiß nicht, warum, aber so ist meine Erfahrung – Windows macht es einem manchmal unnötig schwer.

Versuchen Sie außerdem, ob Ihr Tastaturlayout diese Tastenkombination unterstützt. Manchmal können neu belegte Tastaturen oder regionale Layouts die Funktion dieser Tastenkombination beeinträchtigen. Ein weiterer Tipp zur Fehlerbehebung: Prüfen Sie, ob die Tastenkombination in anderen Programmen funktioniert und ob Ihre Tastatur unter Windows- Einstellungen > Zeit und Sprache > Tastatur korrekt konfiguriert ist.

Nutzen Sie das Symbolmenü (Für alle, die Menüs mögen)

Gehen Sie zum Register „Einfügen“ und klicken Sie auf „Symbol“ > „Weitere Symbole“. Stellen Sie im sich öffnenden Fenster die Schriftart auf „Normaler Text“ oder Ihre bevorzugte Schriftart ein und suchen Sie dann nach dem Gedankenstrich (meist Unicode 2014).Klicken Sie darauf und drücken Sie die Einfügen-Taste. Ganz einfach. So erhalten Sie genau das gewünschte Zeichen, selbst wenn Ihre Tastenkombinationen nicht funktionieren.

Profi-Tipp: Wenn Sie bevorzugte Konten oder Symbole haben, die Sie häufig verwenden, fügen Sie diese zu den AutoKorrektur-Verknüpfungen hinzu, um beim nächsten Mal noch schneller darauf zugreifen zu können.

Autokorrektur-Verknüpfung (am zuverlässigsten)

Das ist der klassische Trick: Tippt man zwei Bindestriche, z. B.„ --, “, ersetzt Word diese oft automatisch durch einen Gedankenstrich, sofern die Autokorrektur aktiviert ist. Denn Word muss es einem ja schließlich manchmal einfach machen. Falls das nicht automatisch passiert, lohnt es sich, die Einstellungen zu überprüfen. Manchmal ist die Autokorrektur nämlich deaktiviert oder fehlerhaft.

Zur Sicherheit: Gehen Sie zu Datei > Optionen > Dokumentprüfung > AutoKorrektur-Optionen… und suchen Sie nach der Option „ Text während der Eingabe ersetzen“. Stellen Sie sicher, dass diese Option aktiviert ist und die Regel zum Ersetzen von Bindestrichen durch Gedankenstriche ( in ) aktiv ist.

Passen Sie die Autokorrektur an Ihren Stil an.

Wenn Sie nicht warten möchten oder einfach eine persönlichere Tastenkombination bevorzugen, können Sie Ihre eigene hinzufügen. Geben Sie im Fenster „AutoKorrektur-Optionen“ Ihre benutzerdefinierte Tastenkombination ein – beispielsweise „–em“ – und fügen Sie dann den Gedankenstrich in das Feld „Ersetzen“ ein oder tippen Sie ihn dort ein. Jedes Mal, wenn Sie nun „–em“ eingeben, ersetzt Word dies automatisch durch den richtigen Gedankenstrich. Warum sollte man sich das Leben nicht einfacher machen?

Eines sollten Sie beachten: Wenn die Autokorrektur nicht richtig funktioniert oder Ihre Einstellungen nicht speichert, müssen Sie manchmal Word oder Ihr gesamtes System neu starten. Das ist ärgerlich, kommt aber vor.

Überprüfen Sie das Endprodukt noch einmal.

Nach dem Einfügen sollten Sie hineinzoomen und prüfen, ob es sich um einen sauberen, langen Gedankenstrich handelt – länger als ein Bindestrich oder Halbgeviertstrich. Formatierungen können sich manchmal einschleichen, insbesondere wenn Sie aus anderen Quellen kopiert und eingefügt haben. Achten Sie darauf, dass der Gedankenstrich korrekt angezeigt wird, damit Ihr Dokument professionell aussieht.

Passen Sie die Formatierung gegebenenfalls an: Markieren Sie den Bindestrich, klicken Sie mit der rechten Maustaste, wählen Sie „Schriftart“ und überprüfen Sie, ob es sich um einen normalen langen Bindestrich ohne ungewöhnliche Formatierung handelt. Kleine Details, aber sie sind wichtig.

Sobald diese Tipps zur Routine geworden sind, wird das Einfügen von Gedankenstrichen viel weniger lästig. Es mag eine Kleinigkeit sein, aber sie macht einen großen Unterschied für ein sauberes und gut lesbares Erscheinungsbild Ihrer Texte – egal ob für die Schule, freiberufliche Arbeiten oder einfach nur persönliche Notizen. Mir haben diese Tricks schon oft geholfen, wenn Tastenkombinationen versagten oder die Formatierung durcheinander geriet.