Google schaltet in Gmail Werbung, und ehrlich gesagt, ist das manchmal ziemlich nervig. Man kann zwar nicht alle Anzeigen blockieren, aber es gibt ein paar Tricks, um die Werbeflut einzudämmen und die eigenen Daten etwas besser vor personalisierter Werbung zu schützen. Da Gmail die Anzeigen anhand von Daten aus Ihrem Google-Konto auswählt – wie Ihre Aktivitäten, Ihren Standort und Ihre Interessen –, kann das Blockieren oder Einschränken dieser Anzeigen einen Unterschied machen. Google beteuert zwar, nicht in Ihren Posteingang zu schauen, aber die personalisierte Werbung kann sich trotzdem etwas aufdringlich anfühlen. Wenn Sie also von diesen Anzeigen gestört werden oder einfach mehr Kontrolle zurückgewinnen möchten, finden Sie hier einige Tipps.
Wie man eine bestimmte Werbung in Gmail blockiert
Lassen Sie sich keine Werbung mehr anzeigen, die Ihnen nicht gefällt.
Manchmal bleibt eine Anzeige einfach bestehen, selbst wenn sie nervt – irgendwie seltsam, aber so funktioniert eben Googles Anzeigensystem. Um eine bestimmte Anzeige zu blockieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie Gmail und suchen Sie die Anzeige (logisch, oder?).
- Klicken Sie auf das Symbol mit den drei Punkten in der oberen rechten Ecke dieser Anzeige.
- Wählen Sie im Menü „Diese Werbung nicht mehr anzeigen“.
- Google fragt nach einem Grund, warum Sie es nicht mehr sehen möchten – wählen Sie einfach einen passenden Grund aus oder geben Sie „Sonstiges“ ein.
- Klicken Sie auf „Senden“ oder „Bestätigen“ – das sollte genügen.
Damit weisen Sie Google an, Ihnen diese spezielle Anzeige nicht mehr anzuzeigen. Manchmal dauert es einen Moment, bis die Änderung wirksam wird, aber in den meisten Fällen funktioniert sie gut. Bei manchen Einstellungen ist es etwas merkwürdig – manchmal klappt es beim ersten Mal nicht, aber nach einer Aktualisierung der Seite oder einigen Stunden wird die Änderung wirksam.
So deaktivieren Sie personalisierte Werbung in Gmail
Beschränken Sie die Anzeigenausrichtung basierend auf Ihren Google-Informationen.
Mich persönlich stören am meisten die personalisierten Werbeanzeigen, die scheinbar alles über einen wissen – danke, Google. Wenn Sie etwas anonymer bleiben oder einfach verhindern möchten, dass Ihre Daten für Werbung missbraucht werden, versuchen Sie Folgendes:
- Öffnen Sie Ihren Browser und rufen Sie die Seite „Google Anzeigeneinstellungen“ auf.
- Suchen Sie nach dem Schalter unter „Personalisierte Anzeigen“ (er könnte auf „Ein“ eingestellt sein).
- Klicken Sie auf das Dropdown-Menü oder den Schalter und wählen Sie „Aus“ oder „Deaktivieren“.
Das sollte die personalisierte Werbung reduzieren. Aber Achtung: Selbst danach werden Ihnen möglicherweise noch Anzeigen angezeigt – nur nicht mehr so direkt auf Ihre Interessen zugeschnitten. Es ist nicht perfekt, aber besser als nichts. Und ehrlich gesagt, funktioniert die Änderung bei manchen Browsern oder Konten etwas unzuverlässig – man deaktiviert sie beispielsweise, und dann erscheint plötzlich eine Anzeige, die eigentlich blockiert sein sollte. Komisch, oder?
Um die Verwirrung noch zu steigern: Für einen aggressiveren Ansatz könnten Sie Erweiterungen wie Werbeblocker installieren, diese blockieren jedoch in der Regel keine Werbung innerhalb von Gmail selbst – zumindest nicht zuverlässig. Außerdem funktioniert die mobile Gmail-App ganz anders: Die Einstellungen dort sind eingeschränkter und oft mit den Werbeeinstellungen Ihres Geräts verknüpft.
Denn natürlich muss Google es einem etwas kompliziert machen, Werbung komplett loszuwerden. Trotzdem können diese Optionen helfen, die Belästigung zu reduzieren und Ihre Daten etwas besser zu schützen. Es ist zwar nur ein kleiner Erfolg, aber jeder Beitrag zählt.
Zusammenfassung
- Bestimmte Anzeigen wurden direkt über das Menü der Anzeige in Gmail blockiert.
- Personalisierte Anzeigen wurden über die Google-Anzeigeneinstellungen deaktiviert.
- Erwarten Sie kein völlig werbefreies Gmail – nur weniger zielgerichtete Werbung.
Zusammenfassung
Das ist natürlich keine perfekte Lösung. Googles Werbesystem ist tief in die Funktionsweise des Systems integriert, daher geht es eher um die Minimierung als um die vollständige Abschaffung. Aber wenn Sie es satt haben, immer dieselben Anzeigen zu sehen oder nicht möchten, dass Ihre persönlichen Daten so leicht für gezielte Werbung verwendet werden können, sind diese Schritte ein guter Anfang. Manchmal hat man das Gefühl, Google macht es unnötig kompliziert, grundlegende Datenschutzeinstellungen anzupassen, aber immerhin gibt es diese Optionen.
Hoffentlich spart das ein paar Stunden Ärger mit Werbung – Daumen drücken, dass es hilft.